Düsseldorf - Die österreichische Hauptstadtpresse hatte zwei Gesandte nach Düsseldorf geschickt, um von ihren beim 1. FC Union untergekommenen Fußballflüchtlingen Christopher Trimmel und Philipp Hosiner Informationen einzuholen: über die Marktmechanismen des Fußballs in diesem irgendwie andersartigen Ostberlin. Bei Rapid Wien, Trimmels ehemaligem Klub, ist soeben der Trainer wegen Erfolglosigkeit gefeuert worden. So hart, so normal. Die Journalisten staunten daher, als ihnen Trimmel in dem grauen Betontunnel unter der Tribüne nach dem 2:2 von seiner Köpenicker Zuflucht berichtete. Aus Gründen der Verständlichkeit werden seine Aussagen hier klangfarblich überarbeitet wiedergeben: „Bei uns gibt’s keinen Druck. Wir wollen hoch, aber wir müssen nicht. Das ist eine andere Situation als in Hannover oder Stuttgart.“

Verein steht unter Druck

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