Berlin - Als sich die deutschen Nationalspieler am Sonntag gegen 13 Uhr Ortszeit auf dem Weg zum Speisesaal des Teamhotels machten, war die Unsicherheit von ihnen gewichen. „Im Laufe des Vormittags wollten wir schon wissen, ob wir spielen oder nicht“, berichtete Kapitän Uwe Gensheimer von der fehlenden Klarheit zuvor. Erst kurz vor Mittag hatte der Handball-Weltverband die Entscheidung verkündet, auf die Gensheimer & Co. zuvor warten mussten – und die einmalig in der Geschichte von Weltmeisterschaften ist.

Nie zuvor musste ein Match während der globalen Titelkämpfe abgesagt werden, immerhin seit 1938 gibt es Weltmeisterschaften im Handball. Im Jahr 2021 aber sorgt das Coronavirus nicht nur für Titelkämpfe unter speziellen Bedingungen, sondern auch für ein Novum. Der zweite Auftritt der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) fiel aus, die Partie gegen die Kap Verden wird mit 2:0-Punkten und 10:0-Toren gewertet, weil die Nordafrikaner wegen zu vieler Corona-Infektionen nicht genügend einsatzfähige Akteure aufbieten konnten.

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