Berlin (dpa) – - Die nationalen Special Olympics werden für Aktive und Funktionäre zur Generalprobe für das internationale Großereignis im kommenden Jahr. Von Sonntag bis zum 24. Juni werden knapp 4000 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in 20 Sportarten in Berlin versuchen, die Qualifikation für die Special Olympics World Games im kommenden Jahr an gleicher Stelle zu schaffen. „Das ist eine riesengroße Vorfreude, dass wir zeigen können, was wir jahrelang trainiert haben“, sagte Badminton-Spielerin Daniela Huhn der Deutschen Presse-Agentur vor der Eröffnungsfeier am Sonntag im Stadion An der Alten Försterei (19.30 Uhr).

Während die Sportlerinnen und Sportler Gold, Silber und Bronze hinterherjagen, hat der Bundesgeschäftsführer der Special Olympics Deutschland, Sven Albrecht, noch weitere Punkte im Hinterkopf: „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir mit Blick auf 2023 Erfahrungen sammeln können mit den Kampfrichtern und Volunteers. Für die deutschen Athleten ist 2022 das Highlight, um sich für 2023 zu qualifizieren. Wenn dann die gesamte Welt nach Berlin kommt, gilt es, bestmöglich dabei zu sein.“

Albrecht hofft deshalb auch, dass möglichst viele Zuschauer bei den nationalen Wettbewerben vor Ort sind. „Die Berlinerinnen und Berliner sowie alle Deutschen wissen noch gar nicht, was für eine große Veranstaltung im Jahr 2023 auf uns alle zukommt“, sagte Albrecht. Mit über 7000 Aktiven aus 190 Ländern sowie rund 20 000 Volunteers werden die vom 17. bis 25. Juni stattfindenden Special Olympics World Games Berlin das größte Sportereignis in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München sein.