Immer schön auf den Abstand achten: Niklas Stark darf wieder mitmachen. 
Foto: Jan-Philipp Burmann/City-Press

Berlin-WestendNiklas Stark und Marius Wolf haben nach ihrer zweiwöchigen Quarantäne das Training bei  Hertha BSC wieder aufgenommen. „Ich habe mich schon als neuer Spieler vorgestellt“, sagte Nationalspieler Stark lachend dem vereinseigenen TV-Sender am Donnerstag nach dem Training.

Der 25 Jahre alte Nationalspieler musste wie sein ein Jahr jüngerer Kollege aufgrund des Kontaktes mit einem Coronavirus-Infizierten bereits zum zweiten Mal in häusliche Quarantäne, konnte dafür in seiner bayerischen Heimat seinen Geburtstag am Dienstag begehen.

Stark entdeckt das Kochen

Stark freute sich über das – wenn auch – reduzierte Training in Kleingruppen, bei dem er auch den neuen Trainer Bruno Labbadia kennenlernte. „Es ist schön, wieder dabei zu sein, auch wenn man sich nicht die Hand geben darf“, sagte Stark, der sich nach der ersten Einheit nach vier Wochen Pause „wie nach einer Verletzung“ fühlte.

In den Wochen der Quarantäne hat der Verteidiger dann auch „verrückte Ideen“ in die Tat umgesetzt: „Ich habe angefangen zu kochen, Coq au Vin und Rinderfilet, richtig cool gemacht.“ Zudem hat es den Profi an die Konsole gezogen. Auch wenn der Platz vor dem Bildschirm nicht seine prioritäre Liebe sei, habe er „angefangen zu zocken“.