Netzhoppers: „Aufgeben ist keine Option“

Der Frust bei den Netzhoppers über den Saisonstart ist groß. Doch die Brandenburger geben sich kämpferisch.

ARCHIV - Ein Haufen Volleybälle.  a/Symbolbild
ARCHIV - Ein Haufen Volleybälle. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Bestensee-Die Netzhoppers KW-Bestensee hadern mit ihrem bisher schwachen Abschneiden in dieser Saison in der Volleyball-Bundesliga. In der Tabelle hängt die Mannschaft mit nur vier Punkten aus fünf Spielen auf Platz sieben fest. „Aufgeben ist doch auch keine Option“, bringt Teammanagerin Britta Wersinger die düstere Stimmung im Verein nach dem erwartbaren 0:3 (20:25, 22:25, 22:25) am Samstag beim Rekordmeister und Champions-League-Teilnehmer VfB Friedrichshafen zum Ausdruck.

Vor allem das Verletzungspech und das krankheitsbedingte Fehlen wichtiger Spieler hindern die Brandenburger immer wieder daran, ihr volles Leistungsvermögen abzurufen. Wozu die Mannschaft imstande ist, hat sie beim dreitägigen Turnier der acht Bundesligaclubs eine Woche vor dem Saisonstart in Hildesheim bewiesen. Dort wurden die Netzhoppers überraschend Dritter.

Auch vor den 862 Zuschauern in Friedrichshafen bewies das wieder einmal ersatzgeschwächte Team zumindest in den Sätzen zwei und drei, dass es den Besten der Liga ein ebenbürtiger Gegner sein kann. Im zweiten Durchgang konnten die Gäste aber eine 21:18-Führung nicht veredeln, sie leisteten sich stattdessen in der Folge eine 1:7-Punkte-Serie. Den dritten Satz machten sie nach 11:17-Rückstand beim 22:23 noch einmal spannend.

„Trotz allem: Wir stehen wieder auf. Dafür kämpfen unsere Spieler jeden Tag im Training“, sagt Wersinger. Worauf sich ihr Optimismus stützt? „In der Mannschaft steckt genügend Energie und Motivation.“ Diese Tugenden abzurufen, dazu bietet sich den Netzhoppers am Sonntag die nächste Gelegenheit. Dann gastiert die SVG Lüneburg in Bestensee.