Netzhoppers scheiden im Volleyball-Pokal in Giesen aus

Für die Netzhoppers KW-Bestensee war im Viertelfinale des deutschen Volleyball-Pokals Endstation. In der Runde der letzten acht Mannschaften schied der Brand...

ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle.  a/Symbolbild
ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Hildesheim/Berlin-Für die Netzhoppers KW-Bestensee war im Viertelfinale des deutschen Volleyball-Pokals Endstation. In der Runde der letzten acht Mannschaften schied der Brandenburger Bundesligist am Mittwoch beim Liga-Rivalen Grizzlys Giesen durch eine 1:3 (25:16, 22:25, 17:25, 22:25)-Niederlage aus. Ein Block von Giesens Routinier Hauke Wagner beendete mit dem ersten Matchball die Partie.

Vor rund 800 Zuschauern in Hildesheim erwischten die Netzhoppers den besseren Start. Ein Ass von Theo Timmermann beendete den ersten Satz, in dem die Gäste gerade in der Annahme deutliche Vorteile hatten. Vor allem ihr kanadischer Zuspieler Byron Keturakis bereitete den Giesenern in dieser Phase erhebliche Probleme.

Der Umschwung kam im zweiten Durchgang. Da führten die Netzhoppers bereits mit 20:13, brachen dann aber völlig ein. Es folgte eine Durststrecke mit 1:10 Punkten zum 21:23. Durch diese unerwartete Wendung glich Giesen nach Sätzen zum 1:1 aus. Maßgeblichen Anteil daran hatte Grizzlys Kapitän Wagner.

Diesen Schwung nahmen die Niedersachsen für den weiteren Verlauf des Spiels mit gegen einen allerdings auch kräftig nachlassenden Kontrahenten. Beim Stande von 13:24 in Durchgang drei zeigten sich die Netzhoppers bei der Abwehr von vier Satzbällen noch einmal widerstandsfähig. Auch bei 14:20 im Schlussabschnitt gaben sich die Brandenburger noch nicht geschlagen und kamen auf 22:23 heran. Doch auch diese Resultatsverbesserung änderte nichts: Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte zogen die Giesener ins Pokal-Halbfinale ein.