Berlin - Es blubbert. Aber es ist kein Motor, sondern Sauerstoff. Michael Schumacher schwebt ins Bild, dreht seine Kreise. Nicht auf der Rennstrecke, sondern tauchend in tiefblauer See. Schon die erste Sequenz zeigt, dass das hier mehr ist als eine herkömmliche Sportlerdokumentation. Nach der Schwerelosigkeit meldet sich seine Stimme aus dem Off, vernommen in Tausenden von Interviews. Auch sie wirkt jetzt losgelöst, beinahe seltsam, eindrücklicher denn je. Seit beinahe acht Jahren, seit dem fatalen Skiunfall in den französischen Alpen und seiner schweren Kopfverletzung ist Michael Schumacher nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetaucht. Vom 15. September an läuft ein abendfüllender Film auf Netflix: „Schumacher“. Der Titel kommt mit dem Nachnamen aus, steht er doch für den Rekordweltmeister. Die 112 Filmminuten aber zeigen vor allem den Michael, den Menschen Schumacher.

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