Plötzlich war er da, der kleine Moment, in dem Neu-Union-Trainer Jens Keller die Mundwinkel nach unten rutschten. Lutz Munack, Geschäftsführer Sport der Köpenicker, bestätigte gerade, dass sich am Ziel Top 20 nichts geändert habe, nur dass man damit eben keinen Zeitdruck habe.  „Nein“, beschwichtigte der 45-jährige Keller sofort. Die Geste habe nichts damit zu tun, dass er mit dem Ziel oder dem Zeitplan nicht übereinstimme. Es sei nur so schrecklich heiß. Und das lange Stehen in der schwülen Luft der gut gefüllten Eisernen Lounge im Stadion an der Alten Försterei sei eben anstrengend. „Stühle wären angebracht“, ließ er alle auf der anderen Seite des Stehpult Sitzenden wissen.

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