Garmisch-PartenkirchenTeam-Weltmeister Richard Freitag ist froh, dass das Skisprung-Jahr 2020 endlich beendet ist. „Ich würde jetzt einfach mal einen ganz, ganz großen Haken an das Jahr machen, weil: Es war echt ein Sch-und-so-weiter-Jahr, wirklich ganz mies“, sagte der 29-Jährige beim zweiten Vierschanzentournee-Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen. Freitag schaffte zwar die Qualifikation für das Neujahrsspringen, durfte vor Beginn der Tournee aber noch überhaupt nicht im deutschen Weltcup-Team springen.

Im Winter 2017/18 hatte Freitag noch Siege, Podestplätze und den zweiten Rang im Gesamtweltcup geholt. Einen Winter später eroberte er mit dem deutschen Sprung-Quartett den WM-Titel auf der gefürchteten Bergiselschanze in Innsbruck. Derzeit mache er „zwei Schritte vor, einen zurück, zwei vor, zwei zurück“, analysierte Freitag. „Es ist wirklich zäh.“ Dass er seit Monaten nur im Training an seiner Sprungform feilen kann, findet Freitag schwierig. „Wir trainieren gerne, aber wir wettkämpfen lieber.“