Berlin - Über die vergangenen vier Monate, in denen Geisterspiele auch im Eishockey den Normalzustand darstellten, hatte man sich zwangsläufig daran gewöhnt, dass es so furchtbar still ist in der gewaltigen Arena am Ostbahnhof. Dass die leeren blauen Sitze den Rahmen bilden und die Anhänger nur insofern dabei sein dürfen, dass ihre Grüße übermittelt werden und die Banner der Fanclubs für Farbtupfer sorgen. Aber gerade jetzt, wo es im Finale für die Eisbären gegen die Grizzyls Wolfsburg um den achten Titel gilt, offenbart sich die Absurdität des Profisports in Pandemiezeiten dann doch, wenn die besten Mannschaften der Saison so gar nicht getragen werden von der Energie ihrer Zuschauer.

Und diese wäre zumindest in der regulären Spielzeit gewaltig gewesen. Zweimal glichen die Eisbären eine Wolfsburger Führung aus, allerdings mussten sie sich in der Verlängerung dann doch mit 2:3 (0:0, 0:1, 2:1, 0:1) geschlagen geben. Womit die Eisbären am Mittwoch (19.30 Uhr, Magentasport) in fremder Halle wie schon in den Runden zuvor mit dem Rücken zur Wand stehen. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.