Will bei Hertha Verantwortung übernehmen, aber darf Niklas Stark das?
Foto: Ottmar Winter

BerlinWären Hertha-Fans zugelassen gewesen, sie hätten sich bestimmt die Augen gerieben. Zum Abschluss der Vormittagseinheit bildete ein Sextett unter Anleitung von Athletiktrainer Günter Kern die Laufgruppe eins, die zwar den gleichen Umfang wie alle anderen abspulten, dafür aber mit höherer Intensität. Unter die gewohnt laufstarken Spieler wie Vladimir Darida, Peter Pekarik und Santiago Ascacibar mischten sich auch Arne Maier, Kris Piatek und Niklas Stark. Der einmalige Nationalspieler hat sich viel vorgenommen für die kommende Spielzeit, arbeitete bereits im Sommer im Urlaub intensiv an seiner Fitness. Doch obwohl er in sein sechstes Jahr als Herthaner geht, ist es für Stark ein Aufbruch ins Ungewisse.

Das liegt vor allem an der vergangenen Saison. „Wir hatten vier Jahre einen Trainer. Dann in einem Jahr vier Trainer“, fasst Stark die turbulente blau-weiße Saison zusammen. Der Tiefpunkt für ihn war die Degradierung unter dem ehemaligen Trainer Jürgen Klinsmann, just nachdem er nach teils kuriosen Verletzungen im November endlich sein DFB-Debüt gefeiert hatte. Sogar ein Winter-Wechsel stand im Raum.

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