Berlin - Das Corona-Durcheinander in der Deutschen Eishockey Liga wird mit den nächsten Spielabsagen immer größer. Auch für die Nürnberg Ice Tigers ist eine Teamquarantäne behördlich angeordnet worden, wie die DEL und der Club am Sonntag mitteilten. Nach Corona-Fällen in den vergangenen Tagen fiel das Auswärtsspiel am Sonntag bei den Straubing Tigers ebenso aus wie das Heimspiel am Dienstag gegen die Iserlohn Roosters.

Bereits am Donnerstag musste sich das komplette Team des Meisters Eisbären Berlin für fünf Tage in Quarantäne begeben. Auch die Schwenninger Wild Wings und die Bietigheim Steelers befinden sich aufgrund von positiven Corona-Tests in Mannschaftsquarantäne. Die Augsburger Panther hatten nach etlichen Fällen für dieses Wochenende keine Mannschaft beisammen. Am Sonntag standen damit nur noch zwei Partien auf dem Programm: Die Krefeld Pinguine besiegten den EHC München überraschend mit 3:2 nach Penaltyschießen, die Kölner Haie waren in Bremerhaven zu Gast.

Eisbären-Partie in Nürnberg ist bereits neu terminiert

„Nun hat es leider auch uns getroffen. Trotz der größtmöglichen Vorsicht ist wieder deutlich geworden, wie unkontrollierbar die Pandemie ist. Der Schutz unserer Spieler und Teammitglieder, aber auch unserer Gegner hat jetzt höchste Priorität“, sagte Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer.

Wegen der Teamquarantäne fielen für die Berliner die Partien am Freitag gegen Nürnberg (Nachholtermin: 25. März) und am Sonntag gegen Iserlohn aus. Berlins Nationalspieler Jonas Müller empfand die Quarantäne-Entscheidung als hart, zumal alle Eisbären-Spieler dreimal geimpft seien. „Vielleicht tut uns die Pause aber gut“, hofft er. Wann die Berliner in den Spielbetrieb zurückkehren, war am Sonntagabend noch nicht bekannt.