Seefeld - Bei der Eröffnung der Nordischen Ski-WM trug Johannes Rydzek an der Spitze des deutschen Teams strahlend die schwarz-rot-goldene Fahne auf den Festplatz im Herzen von Seefeld. Der Oberstdorfer ist im Alter von gerade 27 Jahren aktueller Doppelolympiasieger und mit sechs Titeln Rekordweltmeister in der Nordischen Kombination. Bei der letzten WM vor zwei Jahren in Lahti hat Rydzek alle möglichen vier Goldmedaillen gewonnen. Trotzdem hat Deutschlands Sportler des Jahres 2017 vor der ersten WM-Entscheidung in Österreich an diesem Freitag ein fast unglaubliches Problem.

„Ihm fehlt es an Selbstbewusstsein, das ist die größte Challenge für ihn. Johannes hinterfragt sich immer. Er ist als Typ einfach so, daran ändern auch die ganzen Erfolge nichts“, sagt Bundestrainer Hermann Weinbuch. Der bisherige Saisonverlauf hat nicht unbedingt dazu beigetragen, bei Rydzek das Vertrauen in die eigene Stärke aufzubauen. Zwar hat er im Weltcup in diesem Winter schon einen Weltcupsieg und vier weitere Podestplätze feiern können, aber seit Mitte Januar ist im Springen ein bisschen der Wurm drin. Und genau darauf kommt es in diesem Winter besonders an.

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