Ärger bis zum Abwinken? Norwegens Trainer Alexander Stöckl ist sauer.
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Garmisch-PartenkirchenDie schöne Fassade der Vierschanzentournee scheint angekratzt zu sein. Jedenfalls hat der norwegische Skisprung-Nationalcoach Alexander Stöckl schwere Vorwürfe gegen die Oragnisatoren des Neujahrsspringens in Garmisch-Partenkirchen erhoben. Stöckl zufolge soll ein Vorspringer aus Norwegen dazu genötigt gewesen sein, im Hotel aus Platzmangel auf dem Flur zu schlafen. Außerdem seien die Zimmer bei der Ankunft am Silverstertag nicht bezugsfertig gewesen. Stöckl sprach gegenüber der Zeitung VG von einem „Skandal“ und bekräftigte auf Twitter: „Neujahrsspringen Garmisch 2019/20. Nach außen gut organisiert, aber das war's. Vorspringer schlafen im Gang, keine Container für kleine Nationen. Ich bin nicht gerade amüsiert“, schrieb der Österreicher. FIS-Renndirektor Walter Hofer drohte laut VG am Dienstag sogar mit der Absage der Qualifikation.

Auch Vorspringer Ole Henning Holt, der die Nacht nach eigenen Angaben auf dem Boden verbrachte, fand deutliche Worte. „Ich bin ein einfacher Mann, und wenn alles warm und trocken und relativ sauber ist, ist es in Ordnung. Aber es ist klar, dass das hier nicht gut ist. Immerhin bin ich hier, um einen Job zu machen“, sagte der 52-Jährige.

Pressechef Ingo Jensen entschuldigte sich am Abend stellvertretend für das Organisationskomitee. „Das ist nicht die Art und Weise, wie Athleten bei der Tournee behandelt werden sollten. Das soll nicht wieder vorkommen. Wir werden uns verbessern“, sagte Jensen.