Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

Unterhaltsames von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Vor dem Spiel gegen Japan sorgt Ivana Knöll, ehemalige Miss Kroatien, für kroatische Sympathiepunkte.
Vor dem Spiel gegen Japan sorgt Ivana Knöll, ehemalige Miss Kroatien, für kroatische Sympathiepunkte.Robert Michael/dpa

Doha-Unterhaltsames von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Italienischer Abend:

Polnisch, Französisch und Englisch waren die vorherrschenden Sprachen in der Interviewzone nach dem Achtelfinale zwischen Frankreich und Polen (3:1). Doch überraschenderweise wurde auch viel Italienisch gesprochen. Grund war eine Gruppe italienischer Reporter, die nicht über ihr eigenes fehlendes Team bei der WM schreiben können, aber nun andere Stars befragten. Zahlreiche Akteure wie die Polen Wojciech Szczesny und Piotr Zielinski oder die Franzosen Adrien Rabiot und Kingsley Coman spielen oder spielten in der Serie A.

Gesichter der WM:

Durch den TV-Spot zur FIFA-Kampagne „Football unites the world“ („Fußball vereint die Welt“) ist in Katar eine deutsche Nationalspielerin ständig auf den Bildschirmen präsent: Giulia Gwinn vom FC Bayern München taucht da in einer Sequenz mit Superstars wie Lionel Messi und Neymar auf. Vor Ort kann die 24 Jahre alte Vize-Europameisterin, die auf Instagram über eine halbe Million Abonnenten hat, nicht dafür werben: Gwinn befindet sich derzeit nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining. 

Detailversessen:

Ein Foto von Lionel Messi mit seiner Frau Antonela Ruccuzzo. Ja, und? Es gibt sie zuhauf. Diesmal aufgenommen im WM-Camp der Argentinier. Auch das noch nichts, was einen aufschrecken lassen würde. Aber das, zumindest in Argentinien: Während seine Frau im legeren Sommer-Look mit Trägertop, kurzer Hose und Sandalen auf seinem Oberschenkel fürs Foto saß, trug Messi auch am sportfreien Tag der Südamerikaner die Trainingskluft. In den bekannt aufgeregten sozialen Netzwerken wurde das umgehend als Beleg für seine vollkommene Fokussierung auf die WM interpretiert.

Alle ruhen aus, nur einer nicht:

Der Entspannungstag im WM-Camp kam allen sehr gelegen im argentinischen Kader. Nur für Ángel di Maria wurde er irgendwie zu einer einsamen Angelegenheit, zumindest für eine gewisse Zeit. Denn der 34-Jährige machte das, was den anderen nach einer intensiven Gruppenphase und dem Achtelfinale nach nur drei Tagen erspart blieb: Trainieren, wie der Sender TyCSports berichtete. Er hatte zuletzt wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel gefehlt, soll aber im Viertelfinale gegen die Niederlande wieder zum Einsatz kommen. 

Kollektion:

Spaniens Alvaro Morata sammelt nicht nur wie viele Profis Trikots, die er mit Gegenspielern getauscht hat, sondern auch Fußballschuhe. Nach einem Bericht von „Marca“ hat der Stürmer von Atlético Madrid über 1000 Paar davon, obwohl ihm zu seiner Zeit beim FC Chelsea welche aus seinem Haus gestohlen worden waren - unter anderem Schuhe von David Beckham und Ronaldo.   

Beileid:

Während einer gemeinsamen Fahrt im Aufzug fragte Star-Trainer Mauricio Pochettino einen dpa-Reporter, aus welchem Land er komme. Auf die Antwort „Germany“ entgegnete der Argentinier scherzhaft: „My goodness“ ("Mein Güte"). Der aktuell vereinslose Ex-Coach von Tottenham Hotspur und Paris Saint-Germain bezog sich damit natürlich auf das Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft in Katar. Danach ging das Gespräch nett weiter. Den Argentiniern traut der 50-Jährige den Titel zu.