Unverantwortliches Verhalten: Novak Djokovic im Kreis der Volunteers. 
Foto: dpa/Vojinovic

Berlin - Tennys Sandgren, der Mann mit dem bemerkenswerten Vornamen, hatte sich schon vor dem positiven Coronatest von Branchenführer Novak Djokovic lustig gemacht. "Wenn Nole negativ ist, werde ich ab sofort mein Wasser mit positiven Schwingungen besprechen", schrieb der US-Tennisprofi in den Sozialen Medien. Ein deutlicher Seitenhieb auf Djokovic, der seit seiner öffentlich zur Schau gestellten Zusammenarbeit mit einem selbsternannten Geisterheiler und Wasserbesprecher seit einiger Zeit ein bisschen schief angesehen wird.

Nun hat es ja bekanntlich auch ihn selbst erwischt, nach seinem distanz- und oberkörperfreien Spektakel namens Adria-Tour steht der lange unbelehrbare Djokovic im Mittelpunkt der Kritik. "Was nun, US Open? Roland Garros?", fragte die neunmalige Wimbledon-Einzelsiegerin Martina Navratilova via Twitter und stellte damit die wohl meistdiskutierte Frage: Hat das Corona-Desaster rund um die Adria-Tour Auswirkungen auf den weiteren Ablauf des Tennisjahres 2020?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.