Budapest - „Ich hab die Kurve noch kratzen können, deswegen bin ich jetzt da, wo ich bin“, sagt Marko Arnautovic in einem Interview mit dem Streamingdienst DAZN, in dem er von seiner Kindheit im 21. Wiener Bezirk Floridsdorf erzählt. Er sei kein Junge gewesen, der gut zuhören konnte, habe immer seinen Kopf durchsetzen wollen und oft Ärger gehabt. Überall eigentlich. Auch mit seinen Eltern. Ärger hat es auch im ersten EM-Spiel der Österreicher für Österreichs teuersten Fußballer aller Zeiten gegeben. Und jetzt? Vor dem finalen Gruppenspiel gegen die Ukraine? Jetzt fiebert ganz Fußball-Österreich seiner Rückkehr entgegen. Den Sohn eines Serben und einer Österreicherin halten sie in der Alpenrepublik offenbar für so etwas wie ihre Lebensversicherung. „Rette uns!“, titelte die Krone vor dem Endspiel am Montag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Bukarest ganz dramatisch und forderte: „Marko, du musst es richten.“

Nach Sperre gegen die Niederlande kommt Arnautovic zurück

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.