Diese Niederlage war brutal. Zum zweiten Mal in Folge wurde die Olympiabewerbung von Doha, Hauptstadt des winzigen aber steinreichen Emirats Katar, vom Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für zu schwach befunden. „Enttäuscht und geschockt“ sei man, erklärte Bewerbungschefin Noora Al-Mannai am Rande des IOC-Gipfels in Quebec City (Kanada). Das IOC habe „zu 1000 Prozent eine politische Entscheidung getroffen“. Recht hat die Dame. Wenngleich niemand den Kataris explizit sagte, dass weder Olympia in der Steinwüste noch ein von Korruptionsvorwürfen überschattetes Olympia erwünscht sind. Um beides geht es.

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