Berlin - An der Schwimmhallenwand in Berlin-Hohenschönhausen hängt noch immer die japanische Nationalflagge, weiß mit rotem Punkt in der Mitte. „Tokyo“ steht darauf, „Japan“. In die Zahl „2020“ hat Lasse Frank aus der letzten Null eine Eins gepinselt. Eine kleine Korrektur, erledigt in ein paar Minuten. In Wirklichkeit war die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele für den Berliner Bundesstützpunkttrainer und seine Athleten aber eine langwierige Kette von Ereignissen, die viele tief herunterzog. Denn Olympia ist die Zeit, auf die alle Leistungsschwimmer hintrainieren, ihr Leben periodisieren, für die sie sich motivieren: vier Jahre lang. Und dann? Drehte Corona alle Pläne, Routinen, Leistungsprogramme durch den Schredder. 

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