Tokio - Irgendwann voriges Jahr im Sommer kamen die Olympiaorganisatoren von Tokio mit einer Nachricht um die Ecke, die sie offenbar für erwähnenswert positiv hielten: Wer seine Tickets für die um ein Jahr verlegten Spiele nicht mehr nutzen kann, erhält sein Geld zurück. Denn es könnte ja sein, dass sich ein Fan mühevoll Urlaubstage für den Sommer 2020 freigeschaufelt hatte, dies aber für die neu terminierten Daten ein Jahr später nicht erneut tun kann.

In einem schmalen Zeitraum von 20 Tagen gegen Ende des vergangenen Jahres durften sich Besitzer von Eintrittskarten dann melden. Und in der Tat: Von 4,45 Millionen verkauften Tickets wurden 810.000 zurückgegeben, also knapp ein Fünftel. Wenn man überlegt, dass noch im Sommer 2019 die Nachfrage mehr als doppelt so hoch war wie die Zahl verfügbarer Tickets, ist dies ein beeindruckend hoher Anteil.

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