Tokio - Nicht nur die Zeit hinterließ ein komisches Gefühl, auch Mimik und Gestik von Sydney McLaughlin hinter der Ziellinie. Die Amerikanerin schaute ungläubig auf die Videowand in Tokios Nationalstadion. 51,46 Sekunden leuchteten dort hinter dem Namen der 400-m-Hürden-Olympiasiegerin auf – 44 Hundertstel unter ihrem bisherigen Weltrekord. Das kann man mal Leistungssprung nennen. McLaughlin schien sich selbst und ihrem Hürdenrennen gegenüber skeptisch zu sein, dazu auch weitaus weniger atemlos und abgekämpft als die meisten ihrer Konkurrentinnen. „Das will mir gerade gar nicht in den Kopf“, sagte die 21-Jährige aus den USA.

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