Berlin/Tokio - Gebannt hatte Ronald Rauhe vor einigen Tagen auf diese Nachricht gewartet: Das pinkfarbene Kajak des deutschen Männer-Vierers ist sicher in Tokio gelandet. Kurz zuvor hatte dem Kanuten der Atem gestockt. Das eigentlich für die olympischen Wettkämpfe vorgesehene Boot war beim Verladen in Luxemburg zerstört worden, 50.000 Euro innerhalb von Sekunden zunichtegemacht. Weil es weltweit genau zwei Modelle dieses maßgeschneiderten Kanus gibt, war die Anspannung größer als ohnehin. Kurz vor dem Abflug hatte er dieser Zeitung bezüglich der besonderen Umstände in Corona-Zeiten gesagt: „Man musste immer damit rechnen, dass Dinge anders laufen, als man es für sich geplant hatte.“ An einen solchen Fall hatte er dabei natürlich nicht gedacht.

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