Berlin - Die Welt blickt auf Tokio. Nicht nur die Welt des Sports. Am Freitag beginnen die XXXII. Olympischen Spiele, die Messe dieser leistungsorientiertesten aller Branchen im internationalen Unterhaltungsgewerbe. Zu erwarten sind Antworten auf spannende Fragen: Wer gewinnt in welchem Wettbewerb Gold, Silber, Bronze? Es geht aber auch um Antworten, nach denen das Coronavirus verlangt: Ist die Menschheit lernfähig?

Diese Erwartung an ein Sportereignis ist nicht überzogen, sondern berechtigt, wenn es zutrifft, dass sich im Sport gesamtgesellschaftliche Tendenzen verdichten. Nicht nur in seinem ureigenen Themenfeld, der Selbstoptimierung. Der Homo oeconomicus ließ sich schon früh im Sport beobachten. Xenophobie, Homophobie, Empathie beim Miteinander im Gegeneinander, Globalisierung gar – auf dem Spielfeld, der Laufbahn, im Bassin findet all das vor einem Millionenpublikum statt. Und nun: Genügsamkeit, Rücksicht, Demut?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.