Tokio - Es gibt Bilder, die den Augenblick überdauern, deren Symbolik den Moment überlagert. So wie diese zwei schwarzen, knöchelhohen, ziemlich abgewetzten Turnschuhe. Frank Stäbler hatte sie ausgezogen und auf der blauen Ringermatte abgestellt – mitten hinein in das Logo der Olympischen Spiele, genau in die Mitte des Kreises aus weißen Karo-Mustern. Stäbler verneigte sich im Zentrum des Universums, das sein bisheriges Leben bestimmt hatte: Athleten, Betreuer, Helfer, alle applaudierten ihm in der Makuhari-Messe-Halle in Tokio. Im letzten internationalen Kampf seiner Karriere hatte der dreimalige Weltmeister aus Musberg am Mittwoch die Bronzemedaille gewonnen.

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