Berlin - Blutrot sind die Boxbandagen, die sich Hamsat Shadalov an diesem Vormittag in Berlin Siemensstadt um Finger und Handgelenke bindet. Wie automatisch tut er das, während er beobachtet, wie der Rapper Kontra K im schicken, weißen Ring des neuen Gold’s Gym boxt. Shadalov sieht, wie Kontra K schnauft, tänzelt, zuschlägt, klammert. Und wie ein junger Mann jede Bewegung mit der Videokamera filmt. Hinter den Ringseilen wartet eine Armee von Fahrrad-Ergometern unbewegt auf Fitness-Kunden. „Schlag mal doppelt“, ruft Shadalov. Den Rücken seines weißen T-Shirts ziert der Schriftzug „Deutschland“. Auf dem Ärmel steht: „Bundeswehr. Sporthilfe.“ Shadalov gehört zu den drei deutschen Boxern, die sich für die Sommerspiele in Japan qualifiziert haben.

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