London - Schneller als befürchtet hat die „Wunder-Stelze“ die Leichtathletik eingeholt - doch Olympia-Teilnehmer Oscar Pistorius war nicht der Träger, sondern das Opfer. Entrissen wurde dem Superstar der Paralympics das fest eingeplante Gold über 200 m aber nicht durch das befürchtete „Techno-Doping“, sondern durch das fragwürdige Regelwerk des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC).

„Das war unfair, einfach lächerlich“, schimpfte der „Blade Runner“ nach seiner Niederlage gegen den Brasilianer Alan Oliveira: „Er kommt über Nacht mit Stelzen, die zehn Zentimeter zu hoch sind, und läuft solche Zeiten. So schnell war er bisher nicht einmal annähernd. Wir reden seit Monaten auf das IPC ein, dass die Regel geändert werden muss, aber nichts ist passiert.“

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