Es war der 15. Mai 2011, ein sonniger Sonntagnachmittag, als im Berliner Olympiastadion zwei fußballverrückte Männer zu den Hauptakteuren eines Spektakels zählten: Pal Dardai und Jos Luhukay. Am letzten Spieltag der Zweiten Bundesliga standen sich mit Hertha BSC und dem FC Augsburg zwei Mannschaften gegenüber, die beide den Aufstieg in die Erste Liga schon bewerkstelligt hatten. Dennoch waren 77.116 Zuschauer in die mit Zusatztribünen ausgestattete Arena geströmt – vor allem um zu feiern.

Hertha mit Cheftrainer Markus Babbel und Assistent Rainer Widmayer siegte 2:1 und verabschiedete Pal Dardai als Rekordspieler des Vereins, der es auf 286 Erstligaspiele gebracht hatte. Der Ungar kickte eine Halbzeit, ging danach, umjubelt auf eine Ehrenrunde, wobei er seinen jüngsten Sohn Bence auf den Schultern trug und viele Tränen verdrückte. Zu den Gratulanten zählte damals auch der Holländer Jos Luhukay, Chefcoach der Augsburger.

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