Markus Rehm ist über das Ziel hinausgeschossen. Der unterschenkelamputierte Weitspringer landete am Sonnabend  bei 8,48 Metern und rutschte aus der Sprunggrube, nie zuvor war ein Paralympier weiter geflogen. Mit diesem Wert wäre Rehm auch locker Europameister der Nichtbehinderten geworden, er hätte sogar Chancen auf eine Olympiamedaille. „Es ist mein Ziel, die Grube kurz aussehen zu lassen“, sagte Rehm. Er möchte sich weiter für einen Olympiastart einsetzen.

Der Weltrekord  von Markus Rehm war der Höhepunkt der Para-Europameisterschaften in Berlin, einer wichtigen Vorbühne für Paralympics und Weltmeisterschaften. Organisatoren und Vertreter des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) lobten sich am Sonntag gegenseitig für ihre „rundum gelungene“ Veranstaltung. Bei näherem Hinsehen wird aber deutlich: Gemessen am Potenzial der Sportmetropole Berlin war das höchstens Durchschnitt.

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