Der Weg zu den Verrückten führt nach oben, in kleinen, zweifelnden Schritten zum Scheitelpunkt eines Brückenbogens. Da ist nichts mehr, an dem man sich festhalten könnte, nur abgerundete Stahlnieten geben den Füßen Halt. Und das ist jetzt kein Schwindelgefühl mehr. Es ist die Angst zu stürzen, zu fallen.

Unten, in vielleicht zwanzig Metern Tiefe, fließt die Moskwa, ziehen Ausflugsschiffe vorbei, auf dem Sonnendeck Touristen mit ausgestreckten Armen, aufgerissenen Mündern. Die etwa dreißig Verrückten hier oben, sie winken, lachen, fotografieren zurück. Ein Gewitter soll kommen. Der Wind ist schon da.

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