Für den einen oder anderen mag der Slogan, den sich die Füchse Berlin für die Präsentation ihres neuen Sportvorstandes hatten einfallen lassen, ein bisschen arg reißerisch gewesen sein. „Kretsche is coming home. Be prepared!“ lautet er, was ja auch als Kampfansage an die nationale und internationale Konkurrenz verstanden werden darf. Aber mal ehrlich: Dass Stefan Kretzschmar, der ehemalige Nationalspieler, der ehemals liebste Feind von Füchse-Boss Bob Hanning, ab Januar 2020 als Sportvorstand zusammen mit Hanning die Zukunft des Handball-Bundesligisten gestalten wird, ist schon ein Ding. Ein Coup könnte man auch sagen, von dem sich der Coup-Jäger Hanning auch kurzfristig einen Impuls verspricht.

So kam es nicht von ungefähr, dass Kretzschmars erster Auftritt als Füchse-Mann am Sonntagnachmittag gerade mal zwei Stunden vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen HC Erlangen (Endstand: 30:23) über die Bühne ging. Hanning brachte dabei mehrmals mit einem dementsprechenden Lächeln seine Selbstzufriedenheit zum Ausdruck. „Das ist eine außergewöhnliche Personalie, die uns hoffentlich im Laufe der nächsten Jahre dorthin bringt, wo wir unserem Anspruch zu Folge auch hin wollen“, sagte er, sprach von einem Kreis, der sich für Kretzschmar nun schließe. Stichwort: coming home! „Jeder weiß, dass Stefan aus Berlin kommt, hier trainiert hat. Das passt zu unserer Aufstellung als Gesamtberliner Verein.“

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