Berlin - Es gibt Spieler, deren wirkliche Bedeutung für ein Team erst dann sichtbar wird, wenn sie wieder auf dem Feld stehen. Wenn sie mit ihrem Handeln entscheidenden Einfluss auf ein Spiel nehmen. Dass Peyton Siva in diese Kategorie gehört, hat er am Mittwochabend eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit seinem Dreier zum 76:75 gut zwei Sekunden vor dem Ende traf er den letzten Wurf der Partie und sicherte Alba Berlin einen schon nicht mehr für möglich gehaltenen Euroleague-Sieg gegen Villeurbanne. Und als wäre dieser Wurf nicht schon besonders genug gewesen, musste man sich in der Bewertung dieser Szene noch einmal in Erinnerung rufen, dass der Amerikaner etwas mehr als einen Monat kein Spiel mehr absolviert hatte. Siva gehörte zu denjenigen, die nach dem Euroleague-Spiel in Moskau im Oktober positiv auf Covid-19 getestet wurden und die das Virus hart traf. „Körperlich fühle ich mich noch ein wenig müde, aber meinen Lungen und mein Herz sind in Ordnung und darüber bin ich sehr glücklich“, hatte er vor dem Spiel vor dem Magenta-TV-Mikrofon gesagt.

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