Zürich - Auf dem Fußball-Feld machte Michel Platini als genialer Dirigent der französischen Nationalmannschaft ganz selten grobe Fehler. Als Funktionär hat den UEFA-Chef die Fortune zuletzt verlassen.

Mit der 90-Tage-Sperre durch die FIFA-Ethikkommission droht dem 60-Jährigen nun das jähe Aus im Machtzirkel des von ihm geliebten wie geförderten Milliardengeschäfts. In einem verzweifelten Schachzug reichte Platini am Donnerstagvormittag noch die erforderlichen Unterlagen für eine Kandidatur zum FIFA-Chef am 26. Februar 2016 ein - wenige Stunden später wäre ihm das schon per Statuten untersagt gewesen.

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