Anmerken lassen hat er sich es nicht. Ante Covic ging auch die fünfte Woche als Cheftrainer von Hertha BSC voller Elan an. Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager wurde auf dem Schenckendorffplatz viel erklärt, gelacht, hin und wieder auch geschimpft. Dass das Kribbeln in den vergangenen Tagen aber größer und größer wurde, daraus machte Covic keinen Hehl. „Es ist ein ganz anderes Gefühl als in den Wochen davor. Am Sonntag geht es um etwas“, sagte er. Sein Gefühlsleben verglich der 43-Jährige in gewisser Weise mit dem der 360 000 Schüler, die am Montag in Berlin ins neue Schuljahr starteten. „Vor deinem ersten Schultag in der Oberschule weißt du bereits in etwa, was dich erwartet. Und trotzdem ist eine gewisse Aufregung mit dabei, weil es eine neue Aufgabe ist.“

Die erste Sekundarstufe hat der Deutsch-Kroate mit seiner zehnjährigen Tätigkeit als Jugendtrainer abgeschlossen. Das mit der Versetzung und vor einem Debüt mitschwingenden Gefühl der Ungewissheit teilt sich Covic mit sieben anderen Bundesligatrainern, die an diesem Pokalwochenende ihr erstes Pflichtspiel für ihren neuen Arbeitgeber bestreiten. „Wir hatten sehr viele neue Inhalte. Wir sind alle gespannt, wie diese im Wettkampf greifen“, erklärte Covic. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.