Es ist sein erstes Mal. Das erste Pokalfinale seiner Karriere in Berlin, der Heimatstadt. Es wird ein großes Spiel für ihn, eines, das Kevin-Prince Boateng lange ersehnt hat. Keiner aus der Entourage von Eintracht Frankfurt hat dem Hauptstadt-Trip so entgegengefiebert wie er. Am Donnerstagabend ist die Lufthansa-Maschine mit der Mannschaft in Tegel gelandet. „Die Rückkehr der Adler“ – so lautet die Parole der Frankfurter für das zweite Pokalfinale hintereinander. Der Gegner am Sonnabend im Olympiastadion: Bayern München.

Von Jahr zu Jahr wird das Ereignis vom Deutschen Fußball-Bund pompöser inszeniert. Für Kevin-Prince Boateng ist es persönlich wichtig. „Es ist sehr, sehr besonders“, sagt er. Bisher war er immer nur Fernsehzuschauer.

Mit 31 Jahren in einem Endspiel gegen den FC Bayern im Zentrum des Geschehens zu stehen, als verlängerter Arm des zum FC Bayern wechselnden Trainers Niko Kovac – das ist schon was. Und noch mehr. Wenn der Mannschaftsbus die Strecke zum Olympiastadion fährt, dann ist auch das für Boateng, den in Berlin geborenen Deutsch-Ghanaer, etwas Besonderes. „Die Restaurants, die Straßen“, sagt er, „das kenne ich alles, das kommt alles wieder hoch.“

Viele Fettnäpfchen

Es ist eine Heimkehr unter besonderen Vorzeichen. Einer, der im Jahr 2007 Hertha BSC verließ, um als flegelhafter Draufgänger die Fußballwelt zu erobern, kehrt 2018 als gereifte Persönlichkeit zurück. Mit Erfahrungen aus der englischen Premier League und der italienischen Serie A, mit einer WM-Teilnahme mit der Mannschaft von Ghana, der Heimat seines Vaters.

Aus dem Rebellen Boateng ist ein Friedensstifter geworden. Weil er auf dem langen Weg in einem gnadenlos ausgeleuchteten und grandios überbezahlten Business in viele Fettnäpfchen getreten ist. Und auf diesem schwierigen Weg mit sich ins Reine kam. Die Menschen um ihn herum spüren das, und vielleicht ist der „Prinz“, wie viele ihn nennen, deshalb so beliebt wie noch nie.

Von Freunden und Bekannten habe er so viele Kartenwünsche bekommen, sagt der Mittelfeldspieler, „da hätte ich einen halben Block füllen können, mindestens 7000“. Und weil so viele Tickets nicht einmal er, die Integrationsfigur aus der multikulturellen Mainmetropole bekommt, habe er das persönliche Kontingent auf den engsten Kreis beschränken müssen. 74.352 Zuschauer werden am Sonnabend das Olympiastadion besetzen, „die Stimmung wird brutal“. Er hat das deutlich spüren können. „Es gab keinen Tag, an dem mich nicht jemand aufgehalten und viel Glück gewünscht hat.“

Es sind also gute Tage für ihn. Zur Pressekonferenz vor dem Finale ist von der Eintracht-Seite allein Boateng erschienen. Er sitzt vorne auf dem hell erleuchteten Podium, er trägt ein kurzärmliges Trainings-Shirt, die Tätowierungen blitzen hervor. Pressesprecher Jan Strasheim hat Mühe, die Wortmeldungen zu sortieren, die Journalisten spüren schnell: Da will jemand reden. Kevin-Prince Boateng glänzt als Entertainer.

Das Bruderduell fällt aus

Vor 30 Jahren hat die Eintracht zuletzt einen Titel gewonnen. Das war 1988, im Pokalfinale gegen den VfL Bochum. Ein zäher Kick. Dann kam der Ungar Lajos Detari und hob den Ball kunstvoll per Freistoß in die Maschen. Seitdem verlief die Geschichte des Vereins wechselhaft. Wird es nun gelingen, die Trophäe zum fünften Male an den Main zu holen? Boateng weiß, was das bedeuten würde. „Es gibt nichts Schöneres, als wenn die Leute sagen: Das sind die Legenden, die den Pokal gewonnen haben.“

Sein Halbbruder Jérôme, deutscher Nationalspieler, wäre normalerweise am Sonnabend auf Bayern-Seite sein Gegner, muss jedoch eine Verletzung im Oberschenkel auskurieren. Das Bruderduell fällt also aus.

„Für die Familie ist das sehr traurig, für Eintracht Frankfurt ist das besser“, sagt Kevin-Prince mit einem Grinsen. Schließlich sei sein Bruder einer der besten, wenn nicht der beste Innenverteidiger der Welt. Sie schreiben sich regelmäßig, die Brüder. Ihre Beziehung wurde vor dem WM-Gruppenspiel 2010 zwischen Deutschland gegen Ghana bis ins Detail durchleuchtet. Verwandt zu sein ist oft nicht ganz leicht. Manchmal ist es schwierig.

Boatengs Jugend im Wedding

Als Kevin Boateng anderthalb Jahre alt war, verließ sein ghanaischer Vater die Familie, zu der neben der deutschen Mutter und zwei Brüdern auch noch drei Schwestern gehören. Seinen Vater lernte Kevin erst richtig kennen, als er neun Jahre alt war, so nahm er auch erst später dessen Vornamen Prince an. Heute sagt er über seinen Bezug zur Familie und zu Berlin: „So oft ich kann, bin ich da. Aber das ist wie bei jedem anderen auch.“

Kevin-Prince Boateng ist in einem Berliner Kiez sozialisiert worden, in dem nicht nur auf dem Bolzplatz das Recht des Stärkeren galt. Nicht jeder hat von hier aus ein ordentliches Leben hingekriegt. In seiner Biografie „Ich, Prince Boateng“ schrieb er über seine Jugend im Wedding: „Wir sind Ghetto-Kids. Dort, wo wir herkommen, wirst du entweder Gangster, Drogendealer oder Fußballspieler.“

Er schloss sich schon mit sechs der Hertha an. Genau wie sein im bürgerlichen Wilmersdorf aufgewachsener Halbbruder Jérôme ging er an die sportbetonte Charlottenburger Poelchau-Oberschule. Flausen hatte der ältere Boateng immer mehr im Kopf als der jüngere. Weshalb es sein Glück war, dass er irgendwann bei Hertha mit Niko Kovac, seinem aktuellen Trainer, zusammenspielte. 15 Jahre Altersunterschied liegen zwischen den beiden, aber sie waren sich von Anfang an ganz nah.

Der Chef auf dem Platz

Kovac, der Kroate, wurde nur wenige Hundert Meter von Boatengs Elternhaus entfernt groß. Und er sah es als gereifter Profi als seine Verpflichtung an, Jungspunden wie Boateng den Weg zu weisen. „Niko Kovac war ein Vorbild für mich“, sagt der. „Den Weg, den er gegangen ist – von der Liebenwalder Straße zum Olympiastadion, zum respektierten Profi – den wollte ich auch gehen.“ Sie sind gerade in den vergangenen Monaten wie Brüder im Geiste gewesen. Dass die Eintracht in dieser Saison lange eine so schwer zu packende Einheit war, lag an dem strengen Regiment, das jeder auf seine Art führte.

Boateng braucht in der Kabine keine Kapitänsbinde, um klarzumachen: Der Chef auf dem Platz, das bin ich. Ansonsten hat der Coach das Sagen. In den Tagen vor dem Finale verbot Kovac seinen Spielern, nach dem Training mit nassen Haaren nach draußen zu gehen; es könnte sich ja einer erkälten. Seine Ansage an die Mannschaft sei fast aggressiv gewesen, erzählt Boateng. „Er will unbedingt den Pokal holen.“ Ein letztes Mal sollen sie ihrem Oberlehrer folgen.

Wechsel zum FC Bayern

Zuletzt war etwas kaputt gegangen. Kovac verkündete einen Tag vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen seinen Wechsel zum FC Bayern. Was dazu führte, dass einige seiner Kicker die Orientierung verloren. Wenn einer, der zweieinhalb Jahre die Zugmaschine war, plötzlich die eigenen Interessen in den Vordergrund stellt, leidet die Glaubwürdigkeit.

Dass die Eintracht seitdem nur das Pokalhalbfinale auf Schalke (1:0) und das vorletzte Bundesligaspiel gegen den HSV (3:0) gewonnen hat, spricht Bände; der Spannungsabfall ist nicht zu übersehen. Doch Boateng, der wichtigste Spieler, greift seinen Trainer, der früher sein Erzieher war, natürlich nicht an. „Es tut niemandem gut, vom Geliebten zum Verräter gemacht zu werden. Niko ist ein emotionaler Mensch, auch wenn er es nach außen fast nie zeigt.“

Er zeigt Gefühl

Der Vorkämpfer Boateng braucht keine Fassade, er zeigt Gefühle, auch während der Begegnung mit den Journalisten. Wann ist in dem fensterlosen Raum der Frankfurter Arena zuletzt so gelacht worden?

Der neue Trainer Adi Hütter ist noch gar nicht verkündet, da scherzt Boateng, für den Kovac-Nachfolger seien „Sprachkenntnisse“ am allerwichtigsten. Schließlich geht es in Frankfurt am Main darum, einen Multikulti-Kader mit Profis aus 17 Nationen zu führen. Und Boateng erzählt während der Pressekonferenz auch von den handsignierten Fahrrädern, die an Eintracht-Anhänger gegangen sind, damit sie nach Berlin strampeln. „Dann können wir doch nicht das Finale verlieren.“

Frankfurts Nummer 17 erklärt dann das Rollenspiel, das Niko Kovac und Bruder Robert, der Assistenztrainer, praktizieren, um den Kader zu führen – der eine „good guy“, der andere „bad guy“. „Robbi ist locker, eher der, der auch mal Witze macht. Niko ist der Strenge. So spielen sie das aus.“ Er selbst habe sich im Übrigen nicht um 180 Grad gedreht. „Vorsicht, ich bin immer noch der bad boy.“ Oder war das nur Spaß?

„Klopp ist der beste Coach der ganzen Welt“

Er kann so auftreten, weil er in Frankfurt eine Anerkennung spürt, die er in dieser Form noch auf keiner anderen Station in Deutschland erfahren hat. Nicht am Anfang bei Hertha BSC, nicht bei seiner Leihe zu Borussia Dortmund. Bei den Westfalen spielte er die Rückrunde 2008/2009, genau zehn Jahre ist das also her. Als Leihgabe der Tottenham Hotspur hatte er zehn Spiele gemacht, ehe er fürs Saisonfinale nach einem bösen Foul an seinem heutigen Mitspieler Hasebe, damals beim VfL Wolfsburg, gesperrt wurde. Der BVB, damals noch in der Konsolidierung, sah von einer Weiterverpflichtung ab. Das Foul hat dabei eine Rolle gespielt, aber auch die Finanzen.

„Vielleicht wäre ich nie aus Deutschland mehr weggegangen“, sagt Kevin-Prince Boateng, der bis heute von der Zeit unter Jürgen Klopp schwärmt. „Klopp ist der beste Coach der ganzen Welt“, sagte er einmal. Er wollte damals unbedingt mit dem heutigen Trainer des FC Liverpool weiterarbeiten. 

„Man hatte gemerkt, dass unter ihm was wächst, alle waren im Klopp-Wahn, es war wie ein Zauber.“ Tatsächlich ist der BVB dann 2011 Meister geworden, holte 2012 das Double. Boateng war längst wieder weg. Ging zurück zu Tottenham, spielte drei Jahre von 2010 bis 2013 in der Premier League für den FC Portsmouth, eher ein Underdog des englischen Fußballs. In diese Zeit fiel das, was er rückblickend eine „Hetzjagd“ deutscher Medien nennt.

Last-Minute-Wechsel zum FC Schalke 04 

Im FA-Cup-Finale im Mai 2010 fuhr der Draufgänger, der sich entschieden hatte, bei der Weltmeisterschaft in Südafrika für die Nationalmannschaft Ghanas anzutreten, dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack, damals im Dress des FC Chelsea, so übel in die Parade, dass dieser sich das Syndesmoseband riss. WM-Aus. Aufschrei der Nation. Das Klischee vom rüpelhaften Ghetto-Kid, das keine Manieren hat und um sich tritt, war erfüllt. „Damals war ich Staatsfeind Nummer eins“, sagt Boateng – und lacht fast drüber. Er hat die Sache längst abgehakt.

Viel mehr hat an ihm genagt, was beim dritten Versuch, in der Bundesliga Fuß zu fassen, passierte. Sein Last-Minute-Wechsel im Sommer 2013 zum FC Schalke 04 glich einem lauten Knall: Wie konnten sich die Königsblauen auf einen einlassen, der dem Erzfeind Dortmund zu Füßen gelegen hatte?

Doch das Revier klatschte bald Applaus. Gegen Leverkusen führte Boateng Schalke zum Sieg, seine Präsenz schien die Mitspieler mitzureißen. Trainer Jens Keller lobte den Neuzugang, und Sportdirektor Horst Heldt klopfte sich für den Glücksgriff auf die Schulter. Doch es kamen andere Zeiten. Freudlose.

Boatengs Mission: Der Kampf gegen Rassismus

Er war damals noch nicht im inneren Gleichgewicht, und das war seinem Spiel und seinem Auftreten anzusehen. Hinzu kamen die Verletzungsprobleme, die Fehlzeiten. Und schon bald war der Teufelskreis des unbarmherzigen Fußballgeschäfts nicht mehr aufzuhalten. Kritik kam auf. Auch außerhalb des Platzes. Sein Gehabe , sein Getue empfanden viele als störend. Es dauerte nicht lange, bis Boateng wieder in einer Ecke stand, in die er aus seiner Sicht nicht gehört: in der Ecke für Bösewichte.

Insofern wirkt sein persönlicher Reifeprozess nach der Zwischenstadion bei UD Las Palmas auf Gran Canaria bemerkenswert. Boateng, seit 2016 in zweiter Ehe mit Melissa Satta, einer ehemaligen italienisch-amerikanischen Fernsehmoderatorin, verheiratet, ist zu der Erkenntnis gekommen, dass er Stargehabe nicht mehr braucht, um sich selbst zu bestätigen. Und er hat eine Mission: Er kämpft gegen Rassismus. Manchmal braucht es Zeit, bis der Mensch eine Aufgabe findet, die zu ihm passt.

Eine besondere Auszeichnung

Im Trikot des AC Mailand musste Boateng wiederholt latenten Rassismus erleben. Anfang Januar 2013 dann reagierte er auf die anhaltenden Beleidigungen durch Zuschauer. Er drosch beim Freundschaftsspiel gegen einen italienischen Viertligisten den Ball in Richtung Tribüne und verließ demonstrativ das Feld. Die Mitspieler folgten. Die Aktion sorgte weltweit für Aufsehen. Es folgte im März 2013 die erste Einladung vor den UN-Menschenrechtsrat, wo Boateng eine flammende Rede hielt. Den Kampf führt er seitdem aus vollster Überzeugung.

Es war in dieser Spielzeit eine besondere Auszeichnung, dass die Deutsche Fußball-Liga bei ihrem Aktionsspieltag gegen Rassismus und Diskriminierung ihn auswählte. Gemeinsam mit Naldo, dem eingebürgerten Brasilianer des FC Schalke, und Manuel Neuer, dem Torwart und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, machte er einen „Strich durch Vorurteile“ – in einer viel beachteten Pressekonferenz, in Fernsehspots. Es wirkte glaubwürdig.

Boateng ist ein Geradeaus-Charakter

Bei keinem anderen Thema kann sich der streitbare Sportler mehr in Rage reden. Er legte sich zum Jahreswechsel mit dem Modekonzern H&M an, als dieser in einer Werbung einen schwarzen Jungen in einem grünen Pullover zeigte. Auf dem Pulli stand „Coolest Monkey in the Jungle“ – coolster Affe im Dschungel. „Dass so ein Riesenkonzern sowas rausgibt, ist einfach nur traurig. Da soll mir keiner anfangen, dass es nichts mit Rassismus zu tun hat“, sagte Boateng. Er selbst sei wegen seiner Hautfarbe früher als „Affe“ beschimpft worden. Sein klares Statement gegen den Konzern zeigte Wirkung.

Kevin-Prince Boateng ist ein Geradeaus-Charakter. Er spürt, dass in der Gesellschaft in jüngerer Vergangenheit Gräben aufgerissen sind, von denen man glaubte, sie wären verschüttet. Und wenn Menschen diskriminiert oder beleidigt werden, tut ihm das mehr weh als jedes Foul. Seine Haltung ist klar.

„Einfach keine Angst haben“

Er weiß aber auch, dass er nicht zu allem eine Meinung haben muss. Dass sich beispielsweise Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan ablichten ließen, kommentiert er ausdrücklich nicht.

Also zurück auf den Platz. Und zur eigentlich unlösbaren Aufgabe gegen die Über-Bayern. „Einfach keine Angst haben“, empfiehlt Boateng. Einerseits. Andererseits, sagt er, spüre er im Tross eine Aufregung wie bei Schülern, die das erste Mal auf Klassenfahrt gehen. „Wir probieren zu vertuschen, dass wir nervös sind. Wir lachen alle extra viel.“ Den jüngeren Spielern sage er dann immer: „Es ist nur Fußball. Geht raus und spielt wie im Park. Es schauen nur ein paar Leute mehr zu.“ Gut, dass Profifußball manchmal noch so einfach ist.

Raus aufs Land

Boatengs Vertrag läuft in Frankfurt am Main bis 2020. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er ihn nicht erfüllt. „Frankfurt ist überragend, nach Berlin die beste Stadt Deutschlands“ sagt er. Zwei schöne Jahre hätte er bei den Hessen demnach noch vor sich. Vorausgesetzt, der Körper spielt mit, vor allem sein Knie. „Wenn ich merke, es geht nicht mehr, wenn ich merke, ich kann mit den Jungspunden nicht mehr die dreizehn Kilometer pro Spiel laufen, nicht mehr mithalten, dann höre ich freiwillig auf.“

Was dann kommt, hat er noch nicht im Detail entschieden. Dass er im Metier bleiben möchte, steht für ihn fest. Aus pragmatischen Erwägungen: „Ich kann nur Fußball, ich denke Fußball, ich lebe Fußball. Ich bin kein Anwalt.“ Und eines steht für ihn – bei aller Liebe zu Berlin – auch fest: Leben möchte er mit seiner Familie hier nicht mehr. „Zentrum, große Stadt“, sagt er, das sei alles nichts mehr für ihn. Sondern? „Raus aufs Land.“ Weit weg von dort, wo er herkommt. Und wo er an diesem Wochenende gerade wieder ist.