Drittes Spiel, dritter Sieg: Am frühen Sonntagabend hat Alba Berlin auch im BBL-Pokal gegen Bayreuth 88:68 gewonnen. Der Meisterschafts-Zweite zeigte dabei, dass er ein Spiel auch abgeklärt über die Zeit bringen kann. „Wir haben ab dem zweiten Viertel schneller gespielt, besser gestanden und waren aggressiver“, sagte Kapitän Niels Giffey, der mit 18 Punkten Albas bester Werfer war.

Die Gastgeber benötigten eine längere Anlaufphase. 2:10 lag das Team von Trainer Aito Garcia Reneses in der vierten Minute zurück. Es hatte nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit technischen Problemen in der Schmelinghalle zu kämpfen. Erst nach zwei Unterbrechungen, die insgesamt 20 Minuten dauerten, sorgten zwei mobile Wurfuhren in den Ecken beider Spielfeldseiten dafür, dass die Partie richtig beginnen konnte. Etwas holprig kam sie aus Alba-Sicht dennoch daher. Peyton Siva sammelte schnell zwei Fouls und musste nach knapp fünf Minuten Einsatzzeit wieder auf der Bank Platz nehmen. Von dort wechselte Coach Reneses große Offensivgefahr ein. Zwölf der 19 Alba-Punkte des ersten Viertels gingen auf das Konto der Bankspieler. Mit 19:19 stand es nach Abschnitt eins.

Spektakuläres Spiel

Im zweiten Viertel schraubte Alba die Trefferquote von 50 auf 63 Prozent, auf Seiten der Gäste fielen die Würfe nicht mehr. Über die Stationen 28:21 (14.) und 43:27 (18.) setzte sich Alba zur großen Pause auf 50:34 ab. Die Gastgeber zeigten dabei spektakuläre Blocks, Dunkings, Dreier: Sie spielten nun nicht nur besser, sondern auch attraktiv.

Nach dem Seitenwechsel tat Alba Berlin nicht mehr als nötig.  Der Grundstein für den Sieg war bereits im zweiten Viertel gelegt, die nächste Runde nach dem Schlusspfiff erreicht. Die wird am Freitag in der Halbzeitpause des Heimspiels gegen Crailsheim (20.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) ausgelost. Am Mittwoch aber tritt Alba erst einmal im EuroCup in Zagreb an.