Rune Jarstein, Torwart

Hielt das Spiel mit drei, vier großartigen Reflexen bis in die Schlussphase hinein offen, brillant auf der Linie, souverän in der Strafraumbeherrschung. Es war eine überzeugende Leistung mit einem kleinen Makel: Jarsteins Spieleröffnungen mit dem Fuß waren nicht immer fehlerfrei, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit.

Marvin Plattenhardt, Linksverteidiger

Begann furchtbar schläfrig, als er Bayer Leverkusen in der zweiten Minute durch einen technischen Fehler den Einwurf schenkte, der zum 1:0 führte. Hatte große Probleme mit dem rasend schnellen Karim Bellarabi, der ihm immer wieder davon lief. Trug aber immerhin in der zweiten Halbzeit mit viel Leidenschaft, dazu bei, dass die Hertha am Ende mithalten konnte.

Fabian Lustenberger, Innenverteidiger

Hatte zunächst große Probleme mit dem Leverkusener Pressing und wirkte wenig souverän, als vor dem 2:0 ein kleines Chaos im Berliner Strafraum ausbrach. Eine der schwächeren Leistungen des Kapitäns.

Sebastian Langkamp, Außenverteidiger

Sah vor dem zweiten Leverkusener Tor auch ganz unglücklich aus, trug wenig zum Spielaufbau bei, kämpfte aber wie die gesamte Mannschaft. Insgesamt war die Innenverteidigung nicht gut genug, um auf diesem Niveau zu glänzen.

Peter Pekarik, Rechtsverteidiger

Agierte vor Julian Brandts 1:0 inkonsequent und ungeschickt, das frühe Gegentor hätte Pekarik an einem besseren Tag auf jeden Fall verhindert. In den 90 Minuten danach hatte der Slowake offensiv viele gute Aktionen, insbesondere die Flanke zum Berliner Anschlusstreffer. Durchsetzt allerdings von weiteren schwächeren Momenten in der Defensive.

Weiter gehts zu Stark, Ibisevic, Kalou & Co.