Prüfgruppe tagt zu neuem Hertha-Stadion

Eine neue verwaltungsinterne Prüfgruppe hat am Donnerstag erstmals zum Projekt eines eigenen Stadions für Fußball-Bundesligist Hertha BSC getagt. Die Gruppe ...

ARCHIV - Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo.  a/Archiv
ARCHIV - Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo. a/ArchivSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Berlin-Eine neue verwaltungsinterne Prüfgruppe hat am Donnerstag erstmals zum Projekt eines eigenen Stadions für Fußball-Bundesligist Hertha BSC getagt. Die Gruppe soll sich den Einzelfragen rund um einen Stadionneubau widmen, wie die Senatsverwaltung am Donnerstag mitteilte. Es gehe darum, schnell und fundiert Antworten auf die offenen Fragen zu finden und Probleme zu lösen, hieß es.

Der Schlussbericht der Prüfgruppe soll im kommenden Jahr vorgelegt werden. Mitte Oktober hatte bereits die eingesetzte Expertenkommission getagt. Am Freitag ist das Projekt Thema in der Sitzung des Sport-Ausschusses im Abgeordnetenhaus.

Beide Berliner Fußball-Bundesligisten benötigten eine Perspektive, wurde Senatorin Iris Spranger in der Mitteilung zitiert. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Projekte zu begleiten und voranzutreiben. Essenziell ist dabei auch die Standortfrage eines Neubaus für Hertha BSC.“

Der 1. FC Union Berlin hatte am Montag auf seiner Mitgliederversammlung angekündigt, sein Stadion nach aktueller Planung ab dem Sommer 2024 ausbauen zu wollen. Hertha BSC will nach jahrelanger Standortsuche bis 2030 ein neues Stadion auf dem Olympiagelände bauen.

Hertha-Präsident Kay Bernstein sagte der Mitteilung zufolge: „Wir freuen uns sehr, dass die Fachgruppen ihre Arbeit aufgenommen haben, um eine Machbarkeit des Baus eines eigenen und rein privat finanzierten Stadions im Olympiapark zu prüfen. Wir danken allen Beteiligten, insbesondere Frau Senatorin Spranger als Initiatorin für die übergeordnete und schnelle Arbeit und freuen uns auf die nun gemeinsamen Sitzungen - hoffentlich bis hin zur Umsetzung.“