Die Brille hat unsere Autorin Julia Frese relativ rasch abgenommen  – zu groß war die Unfallgefahr.
Die Brille hat unsere Autorin Julia Frese relativ rasch abgenommen – zu groß war die Unfallgefahr.
Foto: Volkmar Otto

Berlin - Bevor ich mich zu meinem ersten Headis-Training aufmache, recherchiere ich erst einmal auf YouTube. „Das ist im Prinzip Tischtennis mit dem Kopf“, so hat mir eine Freundin beschrieben, was mich erwartet. Sie hatte recht: Ich finde ein Video, in dem zwei Männer über eine Tischtennisplatte einen weißen Gummiball hin- und herköpfen. Immerhin ist der aber größer, als ich es vom Tischtennis kenne – vielleicht halb so groß wie ein Fußball. Am oberen Bildschirmrand stehen die Spielernamen „Headsinfarkt“ und „Lauchgesicht“. Das jugendliche Publikum am Rand der Halle johlt und im Hintergrund schlenkert ein lässiger HipHop-Beat, während die Männer alles daransetzen, dass der Ball in der Luft bleibt: Sie gehen tief in die Hocke, werfen sich bäuchlings auf die Platte oder hechten seitwärts auf den Fußboden.

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