Als Urs Fischer sich nach dem verpassten direkten Aufstieg in Bochum und vor dem ersten Entscheidungsspiel gegen den VfB Stuttgart an diesem Donnerstag zum ersten und einzigen Mal an die Journalisten wandte, musste er über seine Wortwahl selbst ein bisschen schmunzeln. „Da, wo wir eigentlich nicht hinwollten, sind wir jetzt“, sagte der Schweizer Trainer des 1. FC Union und präzisierte für die beachtliche Zahl von Zuhörern noch einmal: „In der Relegation.“

Mutig müsse man in die Spiele gegen den Bundesligisten gehen, betonte der 53-Jährige, er wolle sein Mannschaft nach vorne spielen lassen. Doch während der Mut in solch einer brisanten Partien wohl unabdingbar ist, klang das Nach-vorne-spielen-lassen nicht unbedingt nach Urs Fischer. Denn für gewöhnlich lässt er seine Eisernen aus einer sicheren Defensive heraus eher kontrolliert agieren. Wenig aufbrausend, aber sehr diszipliniert.

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