BerlinDer Dritte von links, das ist Hubertus Müller. Er trägt einen roten Ski-Anzug wie die fünf anderen in der Reihe auch. Sie lächeln mit zugekniffenen Augen in die Kamera. Der Schnee blendet, die Sonne scheint, die Haut ist braun, der Gesichtsausdruck optimistisch. Rechts im Hintergrund ragt ein Felsen empor. Sie stehen auf dem Stubaier Gletscher in Tirol.

„DSV-Bundeslehrteam 1984“, hat Müller unter das Foto geschrieben. Er hat es hervorgeholt, weil sein Verein jetzt 100 Jahre alt wird, weil der SC Pallas mit seinen rund 300 Mitgliedern ein stolzes Jubiläum begeht. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein gewöhnliches Gruppenfoto. Beim zweiten Hinsehen erklärt es vielleicht, wie ein Skiklub in Berlin, fernab von Bergen und oft auch von Schnee, ein Jahrhundert überdauern konnte. Wie er im eingemauerten West-Berlin überlebte und einer Erwärmung des Klimas bis heute trotzt. Warum der SC Pallas wohl auch eine Pandemie überstehen wird.

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