„Respekt ist da“: Hertha mutig nach Leipzig

Hertha reist mit viel Selbstvertrauen nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage nach Leipzig. Bei RB gab es für die Berliner bisher aber nicht viel zu holen.

ARCHIV - Sandro Schwarz von Hertha BSC betritt das Stadion.   - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpa
ARCHIV - Sandro Schwarz von Hertha BSC betritt das Stadion. - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpaAndreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Nach vier Unentschieden will Hertha BSC wieder einen vollen Erfolg in der Fußball-Bundesliga erzielen. Im Gastspiel bei RB Leipzig treffen die Berliner am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) aber auf einen Gegner, der nach einem schwachen Saisonstart in die Erfolgsspur zurückgefunden hat und Hertha in bisher zwölf Bundesligaduellen nur vier von insgesamt maximal 36 Punkten gönnte.

Hertha-Trainer Sandro Schwarz verweist aber auf die gewachsene Gruppendynamik, die sich nach vier Remis in Serie mit einem vollen Erfolg auszahlen soll. „Grundsätzlich sind wir nicht mit einem Remis zufrieden, sondern wollen unsere maximale Leistung abrufen. Das ist der Anspruch an uns selbst: Wir brauchen eine Topleistung gegen einen Top-Gegner“, sagte Schwarz, der mutig in der Red Bull Arena auftrumpfen möchte: „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir ängstlich sind. Aber der Respekt ist natürlich da.“

Ausgangslage: Beide Vereine hatten sich vor Saisonbeginn mehr versprochen. Hertha liegt nach neun Spielen mit acht Punkten auf dem 14. Rang. Champions League-Teilnehmer Leipzig hechelt als Elfter mit zwölf Zählern den Ansprüchen hinterher.

Personal: Bis auf Kelian Nsona, Filip Uremovic und Jean-Paul Boetius stehen Trainer Schwarz alle Spieler zur Verfügung. Boetius stand nach seiner Hodenkrebsoperation am Donnerstag erstmals wieder auf dem Platz. Ein Comeback im Berliner Kader steht aber noch nicht in Aussicht.

Zitat: Trainer Schwarz: „Wir brauchen viel Mut, ohne uns Gedanken zu machen, wie wir herauskommen.“

Besonderes: Herthas Coach Sandro Schwarz und Rose wohnten einst in Mainz in einer Haus-WG. Rose ist Trauzeuge von Schwarz und Patenonkel von dessen Sohn, Schwarz seinerseits ist der Patenonkel von Roses Tochter.