Los Angeles (dpa) – - Das zweite Jahr im Valorant-E-Sport hat mit dem Masters-Turnier in Island zwar erst begonnen, dennoch blickt Entwickler Riot Games bereits in die Zukunft: Ab 2023 soll es erstmals offline ausgespielte Ligen geben.

Für Amerika, Asien mit Ozeanien, sowie Europa zusammen mit Afrika und dem Nahen Osten sind ab dem kommenden Jahr jeweils eine Liga geplant, die im Wochenrhythmus ausgespielt werden soll. Diese sollen vor Publikum in einer Offlineumgebung stattfinden. Die besten Teams dieser Ligen qualifizieren sich für die Masters-Events sowie das Champions-Turnier am Ende jeder Saison.

Die Teilnehmer werde Riot nach eigenen Kriterien auswählen, Geld sollen die Teams für einen Platz jedoch nicht ausgeben müssen. Im Gegenzug ist eine Beteiligung der Teams an den Einnahmen geplant. Bei Riots League-of-Legends-Ligen LCS und LEC hatten Investoren zweistellige Millionenbeiträge für einen Platz entrichten müssen.

Genauere Details zu den Ligen sollen später bekanntgegeben werden. Auch das Game-Changers-Programm für weibliche Profis sowie die regionalen Ligen sollen im kommenden Jahr erweitert werden.