Ritter-Lang will Präsident von Turbine Potsdam werden

Der Mediziner Karsten Ritter-Lang kandidiert auf der Mitgliederversammlung von Turbine Potsdam am 11. November für das Amt des Präsidenten. Das gaben der ehe...

ARCHIV - Eine Fußballerin legt sich einen Fußball an einer Ecke bereit.  ntur GmbH/dpa/Symbolbild
ARCHIV - Eine Fußballerin legt sich einen Fußball an einer Ecke bereit. ntur GmbH/dpa/SymbolbildAndreas Gora/Deutsche Presse-Age

Potsdam (dpa) –-Der Mediziner Karsten Ritter-Lang kandidiert auf der Mitgliederversammlung von Turbine Potsdam am 11. November für das Amt des Präsidenten. Das gaben der ehemalige Sportschütze und der Frauenbundesligist am Mittwoch bekannt. Der Verein befinde sich in einer schwierigen Lage, sagter der 60-jährige Ritter-Lang in einer Vereinsmitteilung. „Die Umfeldbedingungen im Frauenfußball ändern sich aufgrund der zunehmenden Professionalisierung besonders finanziell rasant“, so der Ärztliche Direktor einer Orthopädie-Fachklinik. Der Verein müsse in der aktuellen Situation „organisatorisch restrukturiert“ werden.

Die Präsidiumswahl ist notwendig geworden, da im Sommer der langjährige Präsident Rolf Kutzmutz im Streit über die Trennung von Trainer Sofian Chahed zurückgetreten ist. Vor wenigen Wochen gab auch Vizepräsident Uwe Reher sein Amt auf.

Sportlich versucht sich das Tabellenschlusslicht auf das Kellerduell bei der SGS Essen am Sonntag (13.00 Uhr, MagentaSport) zu konzentrieren. Nach der Entlassung von Chahed-Nachfolger Sebastian Middeke am Montag leitet aktuell der langjährige Co-Trainer Dirk Heinrichs das Training. Allerdings verfügt der ehemalige Torwart nicht über die vorgeschriebene A-Lizenz. Jedoch wird Turbine Potsdam von Seiten des DFB höchstwahrscheinlich eine zeitlich begrenzte Übergangszeit eingeräumt, bis ein neuer Trainer mit der erforderlichen Qualifikation gefunden ist.