Berlin/Tokio - Quadzilla musste schon viel früher als gedacht anhalten. Er wählte mit seinem Bahnrad-Partner die sichere Variante. Quadzilla, so nennen ausländische Athleten den Sprinter Robert Förstemann. Quad wie das kleine Kraftfahrzeug und -zilla wie das japanische Filmmonster Godzilla. Nach wie vor soll es etwa in Großbritannien oder der Karibik einen richtigen Hype um die monsterhaften Oberschenkel geben, die zu Förstemanns Markenzeichen geworden sind. 73 Zentimeter Umfang – das sind Pakete unter der Radlerhose, die nicht nur Bodybuildern oder Gewichthebern Bewunderung abringen. 

Nun sind diese Schenkel, von denen der 35-Jährige behauptet, ihre Mächtigkeit werde von einem Gendefekt begünstigt, auch den Japanern aufgefallen. Denn dort, bei den Paralympics in Tokio, hat Förstemann den ersten Auftritt mit seinem sehbehinderten Partner Kai Kruse schon nach 1000 Metern beenden müssen.

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