Berlin - Es mag etwas merkwürdig klingen bei einem Fußballspieler, der in 427 Bundesligaspielen für den FC Bayern München 365 Tore geschossen hat, aber Gerd Müller war das, was man im Basketball einen Streak-Shooter nennt, zumindest in seinen besten Zeiten. Wenn er traf, dann oft gebündelt, gern auch vier- oder fünfmal pro Partie, an anderen Tagen herrschte dafür Flaute. Seine 36 Tore in der Bundesligasaison 1972/73 erzielte er in 21 Partien, zwölfmal blieb er ohne Treffer, ein Spiel setzte er aus. Für den bis heute gültigen 40er-Rekord eine Saison zuvor hatten Müller 19 Spiele genügt, 15 beendete er ohne Torerfolg. Und auch in der Nationalmannschaft ging er in 24 von 62 Matches leer aus, 38 Auftritte reichten ihm zu 68 Treffern.

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