Sie nennen ihn aus gutem Grund Maestro: Roger Federer. 
Sie nennen ihn aus gutem Grund Maestro: Roger Federer. 
Foto: Dodge/dpa

Melbourne - Es gibt ja Menschen, mit denen man gern mal tauschen würde, doch zu denen gehörte Tennys Sandgren aus Tennessee/USA an diesem schrägen Dienstag in Melbourne sicher nicht. Irgendwie ist das in der ganzen Dimension fast nicht vorstellbar: Du bist die Nummer 100 der Tenniswelt, Stammgast eher bei kleineren Turnieren, spielst in einem der größten Stadien gegen den größten Star, der angeschlagen wirkt; du brauchst nur noch einen einzige Punkt für einen Sieg, von dem alle reden werden, weit über diesen einen Tag hinaus. Dann vergibst du die erste Chance, die zweite und die dritte, und irgendwann hörst du auf zu zählen, weil die Sache mit jeder verpassten Gelegenheit immer schlimmer wird. Dann ist es vorbei mit deiner Chance, und du ahnst: Von nun an geht’s bergab. Auf Wiedersehen. 

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