Rose gegen Kumpel Letsch: „Alles in Betracht ziehen“

RB-Cheftrainer Rose trifft am Samstag im Spiel gegen Schlusslicht Bochum auf seinen ehemaligen Chef und Kumpel Letsch. Beide kennen sich aus gemeinsamen Salz...

Trainer Marco Rose trifft am achten Spieltag mi RB Leipzig auf Liga-Schlusslicht VfL Bochum.
Trainer Marco Rose trifft am achten Spieltag mi RB Leipzig auf Liga-Schlusslicht VfL Bochum.Jan Woitas/dpa

Leipzig-Cheftrainer Marco Rose von RB Leipzig rechnet gegen Schlusslicht VfL Bochum mit vielerlei Überraschungen. „Man versucht alles in Betracht zu ziehen, in erster Linie geht es aber um uns und um unsere Leistung“, sagte Rose auf der Pressekonferenz.

„Neuer Trainer, neue Ausrichtung - das bedeutet, viel zu spekulieren. Bochum wird möglicherweise ein anderes Energielevel haben nach dem Trainerwechsel. Ich kenne Tommy sehr gut, habe vielleicht auch eine Idee, was auf uns zukommt“, betonte Rose vor dem Spiel an diesem Samstag (15.30/Sky) in der Fußball-Bundesliga gegen Bochum.

Bei RB Salzburg arbeiteten Letsch und Rose schon zusammen. „Wir sind über die Jahre Freunde geworden, unsere Familien schätzen sich sehr, wir waren sogar zusammen mal im Urlaub. Er war mehr oder weniger mein Chef“, meinte der 46 Jahre alte Rose, der als U16-Trainer in Salzburg unter dem damaligen Sportlichen Leiter der Akademie arbeitete. Letsch ebnete Rose damals auch den Weg zum Youth-League-Titel 2017, da er Spieler wie Xaver Schlager und Amadou Haidara als Trainer vom FC Liefering für Salzburg freistellte. „Wir haben nach wie vor Kontakt, auch wenn es weniger wurde, da wir ja beide unsere Jobs hatten.“

Nun muss Rose gegen seinen einstigen Chef ran. Verzichten muss er am Samstag auf den erkrankten Yussuf Poulsen. Im Sturm muss er sich dann für Timo Werner oder André Silva entscheiden. Den deutschen Nationalstürmer empfing Rose beim Training mit den Worten: „Junge, du musst auch mal schießen.“ Silva, der nicht für Portugal nominiert wurde, lobte er: „André hat super trainiert, jedes Training Gas gegeben und Tore gemacht. Wenn er so trainiert wie die letzten zehn Tage, dann muss ich ihm die Möglichkeit geben.“