Berlin - „Pilot Rostock“ heißt das Projekt, das der FC Hansa auf Twitter mit einem Häkchen so angekündigt hat: „Grünes Licht für unseren F.C. #Hansa: Die Landesregierung erlaubt die Zuschauer-Rückkehr!“ Dahinter ist ein Smiley mit Sternchenaugen zu sehen, dazu ein Kolosseum, das symbolhaft für das Ostseestadion steht. Wobei der Aspekt „Brot und Spiele“ in der Diskussion um Sinn oder Unsinn der Rückkehr von Zuschauern in Stadien und Hallen im politischen Handeln während der Corona-Pandemie sicher auch eine Rolle spielt.

Doch zunächst geht es um die erste deutsche Profimannschaft, die schon an diesem Sonnabend wieder vor Zuschauern auflaufen darf: den FC Hansa Rostock. Um einen Fußball-Drittligisten, der in einer Stadt auftritt, deren langbärtiger parteiloser Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen gerade für die Wahl des weltbesten Bürgermeisters vorgeschlagen wurde. Madsen hat ein Konzept für einen Weg aus dem Lockdown erstellt und in Rostock umgesetzt. Das scheint zu funktionieren, wenn man, wie es zuletzt die Regierung getan hat, Zahlen wie den Sieben-Tage-Inzidenzwert als Referenz nimmt. Der lag am Freitag in Rostock bei 22,9.

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