Yvon Mvogo soll das Interesse von Herthas Verantwortlichen geweckt haben.
Foto: dpa/Peter Steffen

Berlin - Es ist erst ein Jahr her, als Herthas norwegischer Stammtorhüter Rune Jarstein in einem Kicker-Interview seine Wunschvorstellung klar definierte. „Ich will bei Hertha spielen, bis ich 40 bin. Ich will mein Niveau solange halten.“ Als Vorbilder nannte Jarstein die beiden legendären Italiener Dino Zoff und Gianluigi Buffon, die als Vierziger noch international im Fokus standen. Jarstein, der im September seinen 36. Geburtstag feiern wird, kann dieses Ziel allerdings bei Hertha nicht erreichen. Dafür muss man kein großer Prophet sein.

Eine Saison nach seiner mutigen Aussage – eine verrückte Spielzeit mit dem Coronavirus und vier verschiedenen Trainern – hat sich die Situation geändert. Zwar ist der norwegische Nationalkeeper noch immer die Nummer eins bei Hertha, aber er zeigte einige Unsicherheiten und patzte auch zwei-, dreimal grob. Seit Januar 2014, als der eher introvertierte Profi von Viking Stavanger nach Berlin kam, um Thomas Kraft Konkurrenz zu machen, stand er 156-mal im Hertha-Tor. Nur der Ungar Gabor Kiraly hat als Torhüter mehr Erstligaspiele für die Berliner absolviert, nämlich stattliche 198.

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