Berlin - Was tun, wenn man als Fußballprofi von seinem Trainer zunächst vom Kapitän zum Vize-Kapitän degradiert, schließlich beim ersten Saisonspiel nicht in der Startformation berücksichtigt wird? Nun, folgen Sie einfach dem Beispiel von Union-Profi Felix Kroos, der am Sonnabend nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung, also erst in der 87. Spielminute, per Freistoß das spielentscheidende 1:0 gegen Erzgebirge Aue erzielte und letztlich von allen – auch von Trainer Urs Fischer – als Matchwinner gefeiert wurde. Wobei natürlich sogleich Erinnerungen wach wurden an den 23. Juni, als Toni Kroos im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Schweden in der Nachspielzeit das 2:1 erzielte. „Wir wissen, dass Felix gut Freistöße schießt. Ein ruhender Ball kann im Fußball immer den Unterschied ausmachen. Und so ist es heute gekommen“, sagte Fischer.

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